KARTEN 

Im Volkston

© Andrej Grilc

13. April 2024, 19:45
Im Volkston

Ana Topalovic, Cello
Elisabeth Plank, Harfe

Programm

MANUEL DE FALLA (1876–1946)
Sietes Canciones Populares Espagnolas

GABRIEL FAURÉ (1845–1924)
Sicilienne

MAURICE RAVEL (1875–1937)
PiĂšce in forme de habanera

ROBERT SCHUMANN (1810–1856)
5 Stücke im Volkston

CONSTANTINO GAITO (1878–1945)
Tango

LUIS GIANNEO (1897–1968)
Dos Ritos Incaicos

ISANG YUN (1917–1995)
Duo

BENJAMIN BRITTEN (1913–1976)
8 Folk Songs


Jeder, der ein Dach aus Glas hat,
sollte den Nachbarn nicht mit Steinen bewerfen.
Maultiertreiber sind wir;
Man trifft sich immer zweimal im Leben!

Manuel de Falla, Seguidilla murciana

Volksmusik ist der Ursprung aller Musikgenres, die Grundlage aller Stile. Volkslieder werden über Generationen weitergegeben und sind die ersten Melodien, die wir als Kinder kennenlernen – Melodien, die in jedem Kulturkreis dieselben universellen Themen behandeln, etwa den Respekt und die Achtung gegenüber seinen Mitmenschen, wie sie der spanische Komponist Manuel de Falla in einem seiner Sieben spanischen Volkslieder behandelt. Durch ihre einzigartige Unmittelbarkeit war und ist Volksmusik seit Jahrhunderten eine nie versiegende Quelle der Inspiration für Komponisten, die Melodien, Rhythmen und andere Elemente entlehnen und daraus ihre eigene „klassische“ Musik entwickeln. Ana Topalovic und Elisabeth Plank, deren Instrumente Cello und Harfe sich auf einzigartige Weise ergĂ€nzen, werden in ihrem Programm diese Verbindungen und Weiterentwicklungen durch die Zeiten anhand von Originalwerken und Transkriptionen für Violoncello und Harfe beleuchten und erlebbar machen.
Die beiden Musikerinnen verbindet eine langjĂ€hrige Bekanntschaft und der Wunsch, gemeinsam Musik zu machen. Ihr erster Auftritt als Duo war beim Treffpunkt Kunst Festival in Wien in 2022. Motiviert durch die inspirierende Zusammenarbeit, die Harmonie ihrer beiden Instrumente und die gegenseitige ErgĂ€nzung mit kreativen Ideen gestalteten sie dieses neue Programm „Im Volkston“.



 


Ana Topalovic
Seit ihrem ersten öffentlichen Auftritt im Alter von 10 Jahren tritt Ana Topalovic regelmĂ€ĂŸig bei renommierten Festivals und in den großen KonzerthĂ€usern auf. Bislang war sie als Musikerin in 29 LĂ€ndern auf vier Kontinenten tĂ€tig und spielte etwa im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, in der Carnegie Weill Hall, bei den Salzburger Festspielen, im Berliner Konzerthaus, im Tokyo Opera City House, im Centro Cultural Kirchner, beim Opatija Music Tribune, bei Cluj Modern, beim Meridian Festival und vielen mehr. Ana Topalovic setzt sich als Cellistin keine Grenzen; ihr Repertoire reicht von Sololiteratur und Kammermusik bis zu interdisziplinĂ€rer und zeitgenössischer Musik mit elektronischen Sounds. Anas letztes Soloalbum „Bachiana“ (2022) wurde in drei Kategorien für den Opus Klassik-Preis nominiert. Ihre Diskografie umfasst derzeit zehn Alben mit Musik für Violoncello solo von J. S. Bach, J. Doderer, S. Gubaidulina, K. Saariaho, A. Di Scipio, über 30 Ersteinspielungen, Tangos mit Erwin Schrott sowie ihre eigene Kompositionen, die bei den Labels HĂ€nssler, Neos, Capriccio, Paladino und Sony erschienen sind.
www.anatopalovic.com


Elisabeth Plank

Seit ihrem Solo-Debüt im Wiener Konzerthaus im Alter von siebzehn Jahren konnte sich die junge österreichische Harfenistin Elisabeth Plank als international gefragte Solistin und Botschafterin ihres Instrumentes etablieren. Sie prĂ€sentiert die Harfe als vielseitiges und aufregendes Instrument, reich an Klangfarben und Texturen, mit ungewöhnlichem Repertoire und großer stilistischer Bandbreite. Ihr unermüdliches Bestreben, das Profil der Harfe zu schĂ€rfen und zu erweitern, bereichert das Repertoire sowohl mit Wiederentdeckungen als auch mit Neukompositionen. Ihre Konzerte führen Elisabeth Plank zu renommierten SpielstĂ€tten und Veranstaltern Europas, Japans und Lateinamerikas wie dem Musikverein Wien, die Philharmonie Kharkiv, das Konzerthaus Berlin, den MDR Musiksommer oder den Musikverein Graz. Als Solistin trat sie u. a. mit Orchestern wie den Thüringer Symphonikern, der Camerata Bohemica Prag, dem NFM Leopoldinum Orchestra, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker oder dem Wiener KammerOrchester auf. Von 2019– 2021 wurde Elisabeth Plank als artist-in-residence im Rahmen der Reihe „Great Talent“ vom Wiener Konzerthaus prĂ€sentiert.

www.elisabethplank.com


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